Doepke
Ziel des Beitrags
Als wesentliches Hemmnis für die Etablierung von DC-Netzen im industriellen Umfeld wird immer wieder fehlende Schutzkonzepte insbesondere für den zusätzlichen Schutz durch Fehlerstromschutzschalter angeführt. Da sich die bisherige Technologie ausschließlich für AC-Netze bis max. 500 V Netzspannung eignet, ist es nötig, die Notwendigkeit von und Anforderungen an eine RCD für DC-Netze zu erarbeiten. Und dabei deren noch höhere Spannungen bis 1500 V zu berücksichtigen.
Im Rahmen des Verbundprojektes HybSchaDC2 soll ein modulares Fehlerstromschutzgerät (MRCD) nach IEC 60947-2, Anhang M, für den Einsatz in DC-Netzen zur zuverlässigen Erfassung von Erd-Fehlerströmen (Differenzströmen) als Demonstrator entwickelt werden.
Herausforderung
In DC-Netzen sind andere Fehlersignaturen als in AC- Netzen zu erwarten. Ebenfalls muss mit erhöhten Anforderungen an Geschwindigkeit der Messung und Auswertung gerechnet werden. Daher muss davon ausgegangen werden, dass die bestehende MRCD-Technologie für AC-Netze sich nicht ohne weiteres in DC-Netzen einsetzen lässt.
Experte für Fehlerströme seit 70 Jahren
Die Doepke Schaltgeräte GmbH ist als Inhaber geführtes Technologie-Unternehmen seit 70 Jahren als Experte für Differenzstromschutztechnik tätig. Unter dem Slogan „Strom sicher nutzen“ schützt Doepke mit ihren Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCD) Mensch und Tier vor gefährlicher Körperdurchströmung und elektrisch gezündeten Bränden. Doepke hat insbesondere dort eine hohe technische Kompetenz, wo Fehlerströme mit Frequenzen entstehen, die von der Netzfrequenz abweichen, wie es heute in Verbindung mit modernen Energie-Erzeugungsanlagen und energieeffizienten elektrischen Verbrauchern gang und gäbe ist.
Lösungsansatz
Basierend auf dem bereits existierenden Differenzstrommonitoring (Doepke - Doepke e.Guard und Doepke - Differenzstrommonitore) sollen Lösungsansätze für modulare Fehlerstrom-Schutzeinrichtung für DC-Netze bis 1500 V entwickelt werden.